Fachforum "IT-Sicherheit"

Gefahren des E-Mail-Betriebs

Lutz Donnerhacke

Diese Seite enthält nur ein Abstract, der volle Text folgt noch.

Was ist eigentlich Spam?

SPAM steht für Spiced Pork and hAM(*), so eine Art Preßfleisch, das in Amerika verkauft wird (sieht so etwa aus wie Katzenfutter).
Es gibt einen Sketch aus Monty Python's Flying Circus, in dem ein Paar in einem Restaurant die Speisekarte vom Kellner vorgelesen bekommt und in jedem Gericht ist SPAM drin, zum Teil sogar mehrfach. Auch in dem Restaurant sitzt eine Gruppe Wikinger, die am Ende des Sketches 'Lovely Spam, wonderful Spam!' singen. Insgesamt kommt in dem Sketch das Wort SPAM ca. 120 mal vor.

(*) Manche Leute behaupten, es steht für Synthetically Produced Artificial Meat.

Bei E-Mail spricht man von:

Da UCE zunehmend lästiger wird, sind in letzter Zeit einige Leute auf die Idee gekommen, ihre News-Artikel unter einer falschen Adresse zu posten. Im Body des Artikels finden sich dann meistens Hinweise auf eine gültige Adresse. Diese Methode, sich gegen UCE zu wehren, ist jedoch problematisch. Wird der Domain-Teil der Adresse verändert, kann es passieren, daá diese Adresse trotzdem gültig ist (sogar 'xxx.de', 'nospam.de' oder 'deletethis.de' sind beim DE-NIC registriert. Wird nur der Namens-Teil der Adresse verändert, erhält zumindest der Postmaster einer Fehlermeldung per Mail. Die UCE-Versender bekommen von Fehlermeldungen/Bounces dagegen in der Regel nichts mit, da sie fast nie unter einer gültigen E-Mail-Adresse ihre UCE versenden bzw. keine gültige Rücksendeadresse angegeben haben.

Sinnvoller ist es deshalb, das Problem UCE an der Wurzel zu packen. Dies kann durch das Einrichten von Teergruben oder durch das Filtern von bekannten Spammer-Domains geschehen. Weiter Informationen gibt es bei:

Mehr dazu und zu anderen Gefahren bei der Nutzung von E-Mail hören Sie im Vortrag.